Smart Remix Framework
Juli 2021 in Kreation und Produktion

Viele, die für die Content-Marketing-Strategie eines Unternehmens oder einer Marke verantwortlich sind, kennen diesen Ansatz bereits: Gute Inhalte sollten möglichst mehrmals verwendet werden.

Es gibt Videoportale, deren User 3,8 Mio. mal denselben Song verwenden. Der Remix ist so lebendig wie noch nie!

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Dieser Rat klingt vernünftig, allerdings nimmt die Wirksamkeitsanalyse viel Zeit in Anspruch.  In der Unternehmenskommunikation geht der Trend  immer öfter über zu flexiblen Generalisten, die im Tagesgeschäft nicht die Zeit haben, sich  mit jedem Kommunikationskanal bis in kleinste Detail vertraut zu machen. In dieser Not greifen viele dann zum weitverbreiteten "Duplicate Content", der eher aus Zeitmangel als durch fehlendes Fachwissen entsteht.

Dadurch kreisen Content-Marketing-Strategien oft um sich selbst, und können nicht den Output erbringen, den sie versprechen.

Höheres Engagement durch Identifikation

Smart  Remix Framework Infograph

Hier setzt das Smart Remix Framework an. Ziel ist es, den maximalen Output pro einzelne Produktion zu gewinnen. Zuerst wird geprüft, welche Produktionsqualität der Zielgruppe genügt. Dabei wird jeder Kanal untersucht, um festzulegen, welche Inhalte die Zielgruppe am liebsten konsumiert und welche Analysewerte aussagekräftig sind. Manchmal zeigt sich, dass kurze Erklärvideos bevorzugt werden,  bei anderen Marken ist es wirksamer, wenn die Zielgruppe durch ein Interview mit dem Geschäftsleiter oder einer Produktmanagerin angesprochen wird. Die Formate, mit denen sich die Zielgruppe am besten identifiziert, beeinflussen die Produktionsqualität.

Viele Unternehmen befürchten, dass sie mit einer großen Pipeline auch ein entsprechendes Budget bereitstellen müssen. Im Smart Remix Framework wird von Anfang an ein Kostenrahmen definiert, er wird zu einer weiteren Stellschraube für die Produktionsqualität.

Im Anschluss werden die Anforderungen der einzelnen Distributionskanäle berücksichtigt. YouTube, Social Media und die der eigene Firmenblog benötigen eine Pipeline ansprechender Formate, die in einer engen Reihenfolge gepostet  werden. In der Video-first-Marketingstrategie stehen Videoformate im Mittelpunkt. Angetrieben vom Smart Remix Framework  können auf mehreren Distributionskanälen in regelmäßigen Abständen abwechslungsreiche Inhalten verbreitet werden.

Videos als Ideengeber und Ankerpunkte

Um das beste Ergebnis aus einer Videoproduktion zu holen, werden in der Konzeptionsphase verschiedene Perspektiven und Schwerpunkte festgelegt. So kann an dem Drehtag ein Produkt oder eine Dienstleistung als Hauptvideo gedreht werden. Gleichzeitig können behind-the-scenes aufgenommen und Interviews geführt werden. In Drehpausen können andere Perspektiven desselben Produkts aufgenommen werden. Das Smart Remix Framework stellt sicher, dass dabei nicht planlos vorgegangen wird.

Das  Skript, Setting und Zeitplan beinhalten alle benötigten Varianten der Videoproduktion. Bereits vor Drehbeginn ist bekannt, wann Blog und Social Media mit zusätzlichen Posts unterstützt werden. Der Content-Plan berücksichtigt also auch alle Formate, die sich von den verschiedenen Videoformaten ableiten.

Produktvideo für YouTube mit Versionen für:

    1. Homepage
    2. Präsentation
    3. Facebook Feed
    4. Facebook Story
    5. Instagram Feed
    6. Instagram Story
    7. Newsletter

Interview mit Videoteilnehmern mit Versionen für:

    1. Intranet
    2. YouTube
    3. Instagram
    4. Facebook

Behind-the-scenes mit Marketingteam mit Versionen für:

    1. Intranet
    2. Instagram
    3. LinkedIn
    4. Facebook

Fazit

Videoformate werden nach und nach alle Plattformen und Kanäle der Online-Kommunikation erobern.  Mit dem Smart Remix Framework bekommt jede Video-first-Strategie die notwendige Form, um die Zielgruppe wirkungsvoll anzusprechen. 

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