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Klar, kreativer Content ist der Schlüssel zu Interaktion und Reichweite. So ist es auch keine Frage, dass Zeit und Geld für gute Inhalte investiert werden. Was dabei oft vergessen wird: Aufwand, Zeit und Kosten für die Verbreitung der Inhalte.

Nur der Inhalt, der die Zielgruppe erreicht, kann auch Wirkung entfalten.

Die Content-Distribution ist eine grundlegende Maßnahme zur Verteilung der Inhalte über Paid-, Earned- und Owned-Media. Die Verteilung kann manuell oder automatisiert über Tools und Services erfolgen. Das Spektrum ist breit, es reicht von SEO-Methoden über bezahlte Anzeigen bis hin zu Content Amplification und Retargeting.

Es gibt aber natürlich keine Patentlösung für die Verteilung von Inhalten. Wohl aber gibt es erprobte Prozesse, wie man die richtige Distributionsstrategie entwickelt. Je nach Projekt und Ziel sowie häufig je nach Kanal. Im Omni-Channel-Zeitalter kann es eine entsprechend komplizierte Angelegenheit werden, gute Ergebnisse auf effiziente Art und Weise zu erzielen.

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Die systematische Verbreitung von Inhalten im Content-Marketing ist entscheidend für den Content-Marketing-Erfolg und der Aufwand übersteigt häufig den Aufwand für die Kreation.

Als "Earned Media" bezeichnet man bekanntlich Inhalte, die von Pressevertretern, Bloggern und anderen Medien aufgegriffen werden, da diese sie als interessant genug für die eigene Veröffentlichung erachten.

Was weniger bekannt ist: Solche Veröffentlichungen werden oft durch eine proaktive Kontaktaufnahme zu den relevanten Medien ausgelöst, was als "Outreach" bezeichnet wird. Daher sollte jede Marke, die Inhalte erstellt und veröffentlicht, immer über die inhaltlichen Interessen anderer Medien der relevanten Zielgruppe informiert sein. Auf diese Art kann die effektive Verbreitung des Contents bereits bei der Erstellung der Inhalte berücksichtigt werden.

Übrigens: Auch die Aufnahme in Suchmaschinen und Verzeichnisse ist "Earned". Folgerichtig müssen nicht nur Menschen, sondern auch Algorithmen überzeugt werden um erfolgreich zu sein.

Der Vorteile von Earned-Media ist der Reputationsgewinn, der damit einer Veröffentlichung im redaktionellen Umfeld eines meinungsbildenden Mediums einhergeht. Ein großer Nachteil ist wiederum die schlechte Skalierbarkeit.

Beispiele für Earned Media mit aktivem Outreach

  • Einen Fachartikel zum Industriellen 3D-Metalldruck in maßgeschneiderter Variante auf relevanten Blogs platzieren.

  • Wirtschaftsjournalisten auf einen Supply-Chain-Podcast aufmerksam machen, um diesen zu verbreiten und möglicherweise Gastbeiträge zu realisieren.

  • Den CTO eines Unternehmens für Business-Intelligence-Software präsentiert seinen Vortrag im Rahmen eines Webinars einer Geschäftsbank.

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Die nachhaltigste Form einer Zusammenarbeit mit anderen Medien ist, eine gute Positionierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu erreichen, allen voran Google. In den meisten Fällen ist es dabei sogar im Interesse der Suchmaschine, attraktive Inhalte verlinken zu können, weshalb keine direkten Kosten entstehen. Andererseits entsteht ein gutes Ranking zumeist nicht über Nacht, sondern verlangt eine sorgfältige Planung und Ausführung geeigneter Maßnahmen.

Je nach Thema kann die Optimierung für die Sprachsuche von Alexa ebenfalls eine vielversprechende Option sein. Sodass, neben dem Platzhirsch aus Mountain View, zumindest ein wenig Wettbewerb entsteht.

Apropos Amazon Alexa: Natürlich kann auch die Platzierung von Produkten in den Amazon-Suchergebnissen optimiert werden.

Social Media und Multiplikatoren (Shared Media)

Social Media ist fraglos das wichtigste Dialoginstrument unserer Zeit. Wer jedoch mehr als Beschwerdemanagement und vergleichbare Servicethemen zum dominierenden Kanalinhalt machen will, muss auch mehr bieten: mehr Content!

Social Media kann viel mehr sein als eine PR-Pinnwand. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, stellt viele Marken noch vor Probleme. Zumindest wenn man beobachtet, mit welchen Inhalten diese ihr Publikum anzusprechen versuchen.

Richtig genutzt, können Instagram, TikTok, Facebook, Twitter und viele weitere spezialisierte Social Media Networks der Grundstein für den Erfolg einer Marke sein. Wichtig ist jedoch, nicht nur die geeigneten Kanäle auszuwählen (wo ist meine Zielgruppe?), sondern dort auch mit wertigen Inhalten zu glänzen. Die neuesten Produktvideos sind das zumeist eher nicht.

Instagram Post

Nutzt man den "Social-Effect" richtig, kann nach und nach eine richtige Marken-Community entstehen. Nicht selten beantworten dann Fans, Subscriber und Follower eine öffentlich gepostete Frage bereits vor dem Social-Media-Team! Der Aufbau einer solchen Fangemeinde ist besonders nachhaltig und lässt über Monate und Jahre eine enorm starke Reichweite entstehen.

Bezahlte Distribution (Paid Media)

Natürlich, das klingt erst mal nach klassischer Werbung. Geschickt genutzt, bietet Paid Media jedoch ganz andere Möglichkeiten.

Zugegeben: Es klingt verdammt nach Werbung. Diesem Dinosaurier der absatzorientierten Kommunikation. Warum um alles in der Welt soll ich für die Verbreitung meiner Inhalte bezahlen, wenn ich doch so viele Möglichkeiten habe, kostenlos zu veröffentlichen?

Die Antwort ist recht einfach: Weil es strategisch klug sein kann, ein bestehendes Publikum zu mieten. So kann man Inhalte schneller und häufig auch zielgerichteter zur Zielgruppe bringen. Wichtig ist dabei, dass man dafür sorgt, diese zuströmenden Kontakte so zu nutzen, dass daraus eigene Verbindungen entstehen.

In dieser Episode des "Global Content"-Podcasts von mindrevolution spricht Invessed CEO Theo Paraskevopoulos unter anderem über die Zusammenarbeit mit einem Anbieter für Content Amplification (Paid).

Kommunikationskanäle, die im Besitz und unter der Kontrolle einer Organisation sind, werden als "Owned Media" (eigene Medien) bezeichnet. Dazu gehören vor allem Websites, Blogs, eigene Magazine und Unternehmensportale.

Content-Distribution ist besonders effektiv an ein bestehendes Publikum, das sich die Marke selbst aufgebaut hat. Daher dient die Content-Distribution in diesem Fall vor allem der Pflege von Beziehungen.

Möchte man ein größeres Publikum erreichen, kann das nur durch die Zusammenarbeit mit anderen Medienunternehmen und über Social-Media-Kanäle geschehen.

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