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Mindset

Video? Loslegen und machen!

Foto: Seth Doyle

im September 2017
von Marc Stöcker

Die Art und Weise, wie wir Inhalte konsumieren, geht immer mehr in Richtung Video, Animation und Audio. Natürlich wird es stets wichtig bleiben, Fachartikel und Blogs zu schreiben – denn Text ist das richtige Medium für viele Szenarien. Doch die Medienvielfalt wird immer entscheidender, da sich die Nutzungsgewohnheiten ständig weiterentwickeln: Durch Mixed Reality, Virtual Reality, Spracherkennung (Alexa, Cortana, Siri) und KI-Chatbots werden wir bald ganz anders als früher mit Bildschirmen interagieren – und viele Bildschirme fallen vielleicht auch weg. Für die jüngere Generation sind videobasierte Inhalte bereits selbstverständlich und häufig gar ihr Hauptmedium.

Videoscheues B2B-Marketing

Im B2B-Marketing beschränken sich Videoinhalte jedoch nach wie vor eher auf langatmige Imageclips und recycelte Messeloops. Storytelling geht anders!

Doch wieso produzieren Marketer in Industrie- und Maschinenbauunternehmen kaum interessanten und modernen Video-Content? Wo sie doch wissen, dass sie für erfolgreiches Content-Marketing über Blog, E-Book, Infografik und Printmagazin hinausblicken und sich an die Art und Weise anpassen müssen, wie die Menschen Inhalte am liebsten konsumieren.

Fear of being judged scares marketers away from #video and audio media.

-- Jeff Julian, CEO von „Enterprise Marketer“

Jeff ist der Meinung, dass Marketingspezialisten sich zudem nicht in der Lage fühlen, rohe Videoinhalte in ein Endprodukt zu verwandeln. „Ich glaube nicht, dass jemand vor Dingen wie Kameras, Objektiven, Stativen oder anderen Technologien auf der Aufnahmeseite Angst hat“, sagt er. „Sie fürchten eher das Ende der Produktion – sowohl die Tools als auch das Know-how, um ein komplettes Projekt umzusetzen.“

Ein wenig Mut!

Während also für das perfekte Projekt, die optimale Umsetzung und die beste Produktion geplant, skizziert, projektiert und getüftelt wird, verstreicht die Zeit. Im schlimmsten Fall baut jemand anders zu Ihrem Thema bereits ein Publikum auf, während Ihr Content-Team noch im stillen Kämmerchen Konzepte entwirft.

Anstatt sich in zu viel Strategie und Konzept zu verlieren, kann man auch einfach loslegen: ein grobes Konzept umsetzen und erste Erfahrungen machen. Seien Sie offen und authentisch, spannend und interessant, neugierig und erfrischend – dann sind Technik und Produktion Nebensache. Durch regelmäßige Verbesserungen anhand des Feedbacks der Zielgruppe verbessern Sie Ihr Videoformat über die Zeit sowohl technisch als auch inhaltlich.

Mit dem Konzept einer zunächst einfachen Umsetzung der inhaltlichen Idee und anschließender konsequenter Weiterentwicklung sind Sie nicht allein!

Bekannte Beispiele – gestern und heute

DerMaler (YouTube)

WINELIBRARY.TV (YouTube)

Ein Tipp zum Schluss: Achten Sie darauf, dass Thema, Format und Produktionsqualität Hand in Hand gehen – dann steht dem Erfolg nichts im Weg.

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