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Macht und Verantwortung der Softwaredesigner

Foto: Markus Spiske on Unsplash

Technologie, die unsere Arbeit, unser Leben erleichtern soll, kann vom Weg abkommen – das haben wir mehrfach erlebt. Eine gute Intention reicht nicht aus, um zu garantieren, dass eine neue Entwicklung nicht großes Unheil anrichtet. Dabei werden vor allem die unbeabsichtigten Auswirkungen einer Entwicklung unterschätzt. Das Mindset des »Good-Ancestor-Thinking« ist ein Appell an alle Softwaredesigner, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Neue Technologien, neue Medien, neue Formate – der klassische Journalismus hat es nicht leicht und steht unter einem enormen Druck, sich zu behaupten. Wie schafft es dieses wichtige Handwerk, neue Technologien für alte Zwecke einzusetzen und sich dabei selbst treu zu bleiben? Die Berkeley J-School, eine der Top-Adressen für werdende Journalisten in den USA, gibt einen Einblick in den Journalismus der Zukunft und setzt dabei überraschenderweise nicht auf das Allheilmittel Innovation – sondern besinnt sich auf eine uralte Tradition.

Über sich und seine Arbeit offen zu sprechen und dabei neugierig auf die Themen des Gegenübers zu sein – dahinter steckt mehr als bloße Extrovertiertheit. Working Out Loud ist eine Haltung, die nicht nur die eigene Karriere, sondern das ganze Leben verändern kann. Die Grundidee ist simpel – wer gibt, der bekommt: Inspiration, Tipps, Einsichten, Meinungen. Deutschland, wir müssen reden!

»It’s hard to say how big this Blockchain-Revolution is. But it is big. It may well be bigger than the first era of the internet.« so Don Tapscott. Er hat das Buch zur Blockchain-Revolution geschrieben. Experten sprechen von der bedeutendsten Technologie der nächsten Jahrzehnte. Zeit für das Web 3.0 – welcome, Blockchain!

Tim Evatt ist Set Designer bei Pixar. Mit Stift und Papier lässt er virtuelle Welten entstehen, zuletzt für »Coco – Lebendiger als das Leben«. An der UC Berkeley spricht er darüber, warum Pixar-Filme so erfolgreich sind und welche Rolle das Set Design dabei spielt.

Design Thinking gilt als Innovationsgarant in Zeiten der Industrie 4.0, dem Internet der Dinge, Big Data und einer Welt, die komplex und vielschichtig wie nie zuvor ist. Was ist dran am Hype um die Methodik? Wir stellen die fünf Phasen des Design Thinking vor.

Im Big-Data-Zeitalter wächst die Datenvisualisierung über sich hinaus: Wenn es darum geht, Informationen und Zusammenhänge zu erfassen, neue Entwicklungen aufzuzeigen, Fehler zu entdecken oder Prozesse zu überwachen, können visualisierte Informationen bei der Arbeit helfen. Zwei außergewöhnliche Beispiele, wie die Datenvisualisierung zu einem unentbehrlichen Tool werden kann.

Wie visualisiert man Daten nicht nur, sondern lässt sie Geschichten erzählen? Eric Rodenbeck, Gründer von »Stamen«, einer führenden Agentur für strategische Datenkommunikation, teilt seine Erfahrung zu diesem Thema mit der Design Community der UC Berkeley. Der Schlüssel für spannende Geschichten: »What you give up in accuracy, you gain in power.«

Videospiele ziehen Menschen stundenlang , oft über Wochen und Monate, in den Bann. Wie das möglich ist, hat Katherine Isbister in ihrem Buch »How Games Move Us« offengelegt. Sie sieht Videospiele vor allem als Möglichkeit zur Interaktion und als Mittel zur Etablierung und Festigung sozialer Bindungen – zugegeben, so haben wir die Spielewelt noch nie gesehen.

Grünes Design ist salonfähig geworden. Bereits zum sechsten Mal zeichnet der Bundespreis für Ecodesign Ideen mit besonderem Innovationsgrad und außergewöhnlicher Design- und Umweltqualität aus. Seit letzter Woche stehen die Nominierten fest. Wir stellen drei der potenziellen Preisträger vor.

Automatische Fotokolorierung war bisher Science Fiction und sah auch so aus – doch dank neuester wissenschaftlicher Ergebnisse im Bereich Deep Learning und künstliche Intelligenz wird sich das jetzt ändern. Wissenschaftler der UC Berkeley stellten eine Methode vor, mit der sich Schwarz-Weiß-Fotos innerhalb von Sekunden einfärben lassen. Die Kolorierung erfolgt benutzergeführt, das Ergebnis ist bemerkenswert – und bereit für Photoshop.

Backcasting dreht den Produktentwicklungsprozess um und definiert, wie ein idealer Zustand aussehen kann – und überlegt erst dann, wie dieses Szenario zu realisieren ist. Hört sich verdreht an, führt aber zu mehr, und vor allem zu innovativeren Ergebnissen – das machen sich seit einiger Zeit auch die UX- und Produktdesigner zunutze.

3,8 Milliarden Jahre Erfahrung in der Entwicklung nachhaltiger Systeme, Strukturen und Organismen sind kaum zu toppen. Biomimicry, eine Methode zur nachhaltigen Produktentwicklung nutzt das riesige Potenzial und schaut sich bei der Natur ab, wie grünes Produktdesign funktioniert. Ein einfacher, aber genialer Gedanke für nachhaltige Designlösungen.

Künstliche Intelligenz, Deep learning, bietet beeindruckende Möglichkeiten für alle erdenklichen Lebensbereiche. In Marketing und Kommunikation geht es vor allem um Personalisierung. Was das bedeutet und welche Chancen man nicht verpassen sollte – ein Einblick in die wichtigsten Trends.

Big Data wird vieles verändern und einiges einfacher machen. Zunächst einmal ist die Datenanalyse mit sehr großen Datensätzen aber sehr komplex. Am einen Ende kommen Datensätze rein, am anderen Ende Vorhersagen raus: der große Datenzauber – einfach erklärt.

Wie entwickelt man Produkte, die Mensch und Umwelt nutzen? Wir stellen die drei vielversprechendsten Methoden zur grünen Produktentwicklung vor. Nr. 1: Whole System Mapping – eine Art strukturiertes Brainstorming mit Fokus auf den Kontext des Produkts.

Wer innovative und nachhaltige Produkte gestalten will, kann sich von grünen Produktentwicklungsmethoden inspirieren lassen. Jeremy Faludi, Sustainable-Design-Experte, wollte wissen, welche Methoden sich zur Entwicklung innovativer und nachhaltiger Produkte am besten eignen sind – hier die Top 3.

Gut für die Umwelt und gut für die Unternehmensbilanz – das galt lange als Widerspruch. Schluss damit! Ecodesign ist Product Design für die nächste Konsumentengeneration. Die Herangehensweise zur nachhaltigen Produktentwicklung verspricht innovative Produkte mit hoher Designqualität, gleichzeitig sollen negative Umwelteinwirkungen minimiert werden.

Die Customer Experience steht auf der Prioritätenliste der Marketingmanager ganz oben: Sie gilt als wichtiger Erfolgsfaktor der Unternehmensstrategie. Für den Carsharing-Anbieter Maven haben Studenten der UC Berkeley das Kundenerlebnis überarbeitet. Diese sechs Schritte sollen die Maven-Kunden begeistern.

Fortschrittlichste Automobiltechnologie, die sich innerhalb von Minuten in jedes Fahrzeugmodell integrieren lässt und gleichzeitig einfach zu bedienen ist – Pearl Automation hat ein Rückfahrsystem entworfen, das gleichzeitig intelligent und simpel ist. Damit will das vielversprechende Unternehmen die Kluft zwischen dem Produktlebenszyklus von Auto und Automobiltechnologie überwinden. Technologische Innovationen sollen für alle Autos zugänglich werden – ein sympathischer Gedanke.

Thing-Centered Design will digitale Geräte so gestalten, dass die Technologie intuitiv zugänglich wird und einfach zu bedienen ist. Objekte wie eine Tasse oder ein Teekessel werden zum Co-Designer und erfinden sich selbst neu. Eine Chance für das Internet der Dinge, sich endlich in unser Wohnzimmer zu wagen?